Landeskontrollverband Steiermark

Unser Service – Ihr Erfolg


LKV-NEWS

Verschiebung LKV-Stammtische
Durch den aktuellen Lockdown könnnen alle weiteren geplanten Stammtische zurzeit leider nicht stattfinden. Diese werden jedoch sobald wie möglich nachgeholt. Voraussichtlich noch Anfang 2022. Weitere Infos dazu gibt es, sobald wir mehr wissen.

NEU - die Facebookseite des LKV Steiermark
Besuchen Sie die neue Facebookseite des LKV Steiermark und halten sich auf dem Laufendem über alle Neuigkeiten.
LKVSteiermark

Stellenausschreibungen
Im Landeskontrollverband Steiermark wird eine Stelle als Probenehmer*in ausgeschrieben. Stellenausschreibung Raum Passail_Weiz

Mitgliederinformation August 2021
Im Link finden sie das aktuelle Mitgliederinformationsblatt des LKV Steiermark.

  • Qualitätssicherungsprogramm Auszahlung des Kontrollkostenzuschusses 2020
  • Corona Maßnahmen
  • Mitgliedsbeiträge 2021
  • Einladung - LKV Stammtische 2021
Informationsblatt

Stellenangebote

Derzeit ist eine Stelle als Probenehmer*in im Raum Weiz/Passail ausgeschrieben.
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Stellenausschreibung Raum Passail_Weiz

oder auf unserer Facebookseite.


LKV-Steiermark auf YouTube

Milch aktuell Mai 2021
Themen:

  • Milchmarkt aktuell
  • Milchprodukte Absatz 2020
  • Strukturentwicklung österreichische Milchwirtschaft
  • Erzeuger-Rahmenbedingungen-Verordnung: neuer Umrechnungsfaktor
  • Schulmilch auf Facebook und Instagram
  • Lesen sie mehr im Register Liesl Marktbericht


    Milch aktuell Februar 2021
    Themen:

    • Milchmarkt aktuell
    • Melkroboter: Anteil der Kühe in AMS-Systemen steigend
    • LKV – Umstieg auf Einzelflaschenerkennung
    • Milchverwendung und -absatz der öst. Molkereien und Käsereien
    • Lesen sie mehr im Register Liesl Marktbericht


      Milch aktuell November 2020
      Themen:

      • Milchmarkt aktuell
      • LKV – Leistungsabschluss 2020
      • Rollierende Agrarmarktanalyse für Milch- und Milchprodukte im 1. Halbjahr 2020
      • Qualitätslabor Österreich eGen – Fusion ist vollzogen
      • AMA-Käsekaiser 2020
      • Lesen sie mehr im Register Liesl Marktbericht


        LKV-Stammtische

        Geschätzte Mitglieder,
        Die Zahl der Anmeldungen zu den LKV-Stammtischen 2020 mit dem Generalthema Klauengesundheit hat die Erwartungen übertroffen. Danke für Ihr Interesse!
        Nachdem die Stammtische 2020 leider pandemiebedingt verschoben werden mussten, freuen wir uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass wir die LKV Stammtische im November und Dezember 2021 abhalten werden. Bei den Stammtische sind die zum Zeitpunkt gültigen Corona-Eindämmungsmaßnahmen einzuhalten. Bitte melden Sie sich bei Ihrem Kontrollorgan erneut zu den Veranstaltungen an.

        Unsere Mitarbeiter informieren Sie gerne über die angebotenen Veranstaltungenstermine.

        TIPP: Die App Klauenprofi ermöglicht Ihnen die Klauenpflege Ihrer Rinder schnell und einfach zu dokumentieren. Damit haben sie ein praktisches Werkzeug für ein modernes Herdenmanagement immer in der Hosentasche dabei. Der Login erfolgt mit Benutzernamen und Passwort vom RDV-Portal, die Sie von der Verwendung des LKV-Herdenmanagers oder der RDV-Mobil App gewohnt sind.

        Bildungsangebote für Betriebe mit automatisierten Melksystemen
        Das LFI bietet österreichweite Weiterbildungen für Betriebe mit automatisierten Melksystemen (AMS) in der Bildungssaison 2021/22 an. Es werden unterschiedliche Seminare als Präsenz- oder Onlineveranstaltung angeboten. Nähere Informationen zu den Bildungsangeboten finden Sie in der Einladung und in der Broschüre.

        AMS Bildungsangebote
        AMS Einladung


        Stellenausschreibung Projektleitung Bildung Rinderzucht Austria
        Die Rinderzucht Austria mit Sitz in Wien sucht eine(n) Projektleiter/in mit Schwerpunkt Bildung. Nähere Informationen finden Sie in der Stellenausschreibung
        Stellenausschreibung Rinderzucht Austria

        und auf der
        Homepage der Rinderzucht Austria.


        LKVs und Lely intensivieren ihre Zusammenarbeit in Österreich

        Die zunehmende Digitalisierung in der Milchviehhaltung erfordert eine stärkere Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen entlang der Wertschöpfungskette Milch im Sinne des gemeinsamen Kunden. Aktuelle LKV-Mitgliederbefragungen zeigen einen ausgeprägten Wunsch der Betriebe nach einer Intensivierung der Datenver-netzung zwischen den Systemen der Melktechnik und der Milchleistungsprüfung, um v.a. Betriebe mit Melkrobo-tern im Datenmanagement zu entlasten und dadurch Zeit und Aufwand zu reduzieren.

        Seit Jahren kooperieren die österreichischen Landeskontrollverbände mit den Melkroboterherstellern in der Ab-wicklung der Milchleistungsprüfung vor Ort. Die Daten der Milchmenge und Melkbarkeit werden zum Kontrollter-min aus der jeweiligen Robotersoftware ausgelesen, die Proben für die Milchinhaltsstoffe werden mit speziellen Probenahmegeräten (Shuttles) entnommen. Eine regelmäßige Überprüfung der Milchmengenmesseinheit ge-währleistet die „Richtigkeit“ der festgestellten Milchmenge, dabei müssen die entsprechenden Protokolle aktuell beim LKV aufliegen.

        Anfang 2021 wurde zwischen den LKVs und Lely Österreich ein Prozess zur Intensivierung dieser Partnerschaft gestartet. Unter Federführung des IT-Dienstleisters ZuchtData wird an einer Weiterentwicklung des beidseitigen Datenaustauschs gearbeitet.

        In einem ersten Schritt werden in den nächsten Wochen sämtliche Daten aus der Milchleistungsprüfung für neu installierte Melkroboterbetriebe automatisiert in das Softwareprogramm von Lely übermittelt. Dadurch erspart sich der Betrieb die mühsame und fehleranfällige Erfassung des Erstbestandes im Melkroboter. Voraussetzung ist eine entsprechende Zustimmungserklärung zur Datenweitergabe und Beauftragung durch den Landwirt.

        In einem weiteren Schritt wird mit Ende des Jahres der beidseitige Routinedatenaustausch in Betrieb gehen. Mit dieser Funktion werden regelmäßig die Daten des Roboters an das System der Milchleistungsprüfung übermittelt und umgekehrt. Ein entscheidender Vorteil ist, dass wichtige Herdenmanagementdaten wie z.B.: die Besamung oder die Trächtigkeitskontrolle nur einmal zu erfassen sind und in beiden Systemen automatisch zur Verfügung stehen.

        Beide Organisationen sind überzeugt, mit diesem Entwicklungsschritt einen wichtigen Beitrag zur stärkeren Nut-zung der Digitalisierung und spürbaren Entlastung der gemeinsamen Kunden im Datenmanagement zu leisten.

        Ansprechpartner Lely: Andreas Feichtlbauer: afeichtlbauer@lely.com Ansprechpartner LKV Steiermark: Michael Marold: michael.marold@lk-stmk.at

        Text: LKV Austria und Lely


        ZAR - Kuhrier September 2020
        Im neuen ZAR-KUHRIER finden sich interessante Beiträge, unter anderem zum LKV Effizienz Check und Empfehlungen für die Rinderkennzeichnung
        ZAR-KUHRIER Ausgabe 8_2020

        Milch aktuell September 2020
        Themen:

        • 1,4 Mio. t mehr Milch im ersten Halbjahr
        • Mehr Milch außerhalb der EU
        • EU-Milchpreise unter Vorjahresniveau
        • Welthandel mit Milchprodukten wächst weiter
        • Erzeugermilchpreis Steiermark
        • Lesen sie mehr im Register Liesl Marktbericht

          Landesschulmilchtag 2020
          Schulmilchbauern – Optimismus für den Herbst


          Corona bedingt war der Landeschulmilchtag am 4. September 2020 in Traboch dünner besucht, sodass auch die Sicherheitsabstände eingehalten werden konnten.
          Obmann Hermann Madl ließ die einschneidenden Maßnahmen der Schulmilchbauern im Corona-Lockdown Revue passieren. Für den Herbst ist jedoch Optimismus angebracht, es ist ein normaler Schulstart vorgesehen. Die Direktvermarktung allgemein hat in der Corona-Zeit von einer erhöhten Nachfrage profitiert. Unterstützung gab es auch vom Härtefallfond.
          Es gibt große Bemühungen der Schulmilchbauern, die Gebinde umweltfreundlicher zu machen, zum Beispiel durch konsequentes Recycling („Repet“) der Becher.
          Von den Vertretern der Lebensmittelaufsicht wurde das Thema Eigenkontrolle schwerpunktmäßig erläutert. Es wurde besonders auf die diesbezügliche Eigenverantwortung der Produzenten hingewiesen. In der Diskussion wurde der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass die gewohnten Serviceleistungen in der neuen Struktur des Qualitätslabors Österreich unverändert beibehalten bleiben.
          Michael Meixner stellte von Seite der AMA Änderungen in der Schulmilchförderung für das kommende Schuljahr vor. Auf der Homepage der AMA können auch Anregungen für Exkursionen und Aktivitäten mit den Schulen abgeholt werden.
          Auch 2020 wurde trotz Corona-Lockdowns der traditionelle Milch-Mal-Wettbewerb erfolgreich durchgeführt. Dabei, so Robert Schöttel, wurde der direkte Kontakt mit den Schulen gesucht. Über 500 Zeichnungen wurden für den Wettbewerb eingesandt.
          Andreas Täubl und Matthias Bischof wohnten als Vertreter des LKV und der Landwirtschaftskammer Steiermark der Veranstaltung bei und bedankten sich bei den Schulmilchbauern für ihre wichtige Funktion als Milchbotschafter. PST


          Bild von Lilly Schörflinger, 4. Klasse Volksschule Großklein (Schulmilchbetrieb Schautzer)


          ZAR - Kuhrier Sonderausgabe Bildung
          Die RINDERZUCHT AUSTRIA bietet ein umfangreiches Kursangebot. Damit du genau den Kurs findest, den du brauchst, haben wir einen Bildungsnewsletter gestaltet.
          ZAR-KUHRIER Sonderausgabe Bildung

          Milch-Newsletter August 2020
          Themen:

          • Milchmarkt aktuell
          • Österreichische Milchwirtschaft im Jahr 2019
          • Berglandmilch: Vollmilchfütterung wird Pflicht
          • AK Milch: Jetzt beitreten und Vorteile nutzen
          • Neues Merkblatt - Milchautomaten
          • Lesen sie mehr im Register Liesl Marktbericht

            Zeitersparnis für den Milchviehbetrieb durch Datenvernetzung
            Verschiedenste Technologien können heutzutage zur Unterstützung des Herdenmanagements auf Milchviehbetrieben genutzt werden. Im Rahmen des Projektes D4Dairy konnten bereits erste Erfolge in der Vernetzung zwischen der Leistungsprüfung und Systemen der Landwirte am Betrieb erreicht werden.

            Mühsame Mehrfacheingaben
            Viele Betriebe nutzen Herdenmanagementprogramme wie den kostenlosen LKV-Herdenmanager, um den Überblick über ihre milchliefernden Mitarbeiterinnen zu behalten. Werden unterschiedliche Systeme genutzt, müssen wichtige Daten oft mehrmals eingetragen werden. Schnittstelle zwischen RDV und smaXtec läuft schon Mit Hilfe eines Bolus der Firma smaXtec werden wertvolle Informationen z.B. zur Brunster-kennung direkt aus dem Pansen der Milchkuh erhoben. Diese Daten können seit Anfang des Jahres automatisch in den LKV-Herdenmanager übernommen werden. Anders herum werden beispielsweise die im LKV-Herdenmanager oder in der RDV-Mobil App erhobenen Ge-burtsdaten und Belegungen auch in das System von smaXtec übernommen. Für diesen Datenaustausch ist eine entsprechende Zustimmung des Betriebsleiters erforderlich.


            Vom Labor zur Rationsberechnung
            Eine Rationsberechnung setzt die Untersuchung der eingesetzten Futtermittel voraus. Dabei gelang Ende Juni 2020 ein Meilenstein in der Datenvernetzung. Sobald die Zustimmung des Betriebsleiters vorliegt, können nun die Untersuchungsergebnisse des Futtermittellabors Rosenau automatisch in das RDV-Futterrationsprogramm übernommen werden. Dieses Programm wird von den Fütterungsberatern der Landwirtschaftskammern verwendet und steht auch allen LKV-Mitgliedsbetrieben kostenlos zur Verfügung.

            Noch intensivere Vernetzung geplant
            Ein weiteres ehrgeiziges Ziel der Projektpartner in D4Dairy ist die Vernetzung der Daten aus dem RDV und der am Betrieb vorhandenen Technik der Kooperationspartner Lely, DeLaval und GEA. Der RDV stellt dabei die Datenplattform des LKV-Herdenmanagers und der RDV-Mobil App dar. Speziell für Betriebe mit Melkrobotern bedeutet ein solcher Datenaustausch das Ende mühsamer Mehrfacheingaben.

            Der LKV Steiermark unterstützen im Projekt D4Dairy den Ausbau des Datenaustauschs zwischen unterschiedlichen Systemen

            Vorankündigung LKV Stammtisch 2020

            2020 ist wieder Stammtischjahr
            In den Monaten November und Dezember wird der LKV Steiermark in Zusammenarbeit mit dem Tiergesundheitsdienst Steiermark und einigen Klauenpflegern wieder einen LKV Stammtisch abhalten. Der Titel „Wenn die Füße schmerzen – was tun“ ist bezeichnend für den Inhalt der Veranstaltung.
            Ihr LKV Mitarbeiter nimmt ihre Anmeldung gerne entgegen


            Nach Rücksprache mit dem Sozial- und Landwirtschaftsministerium können wir aufgrund der Bestimmungen der aktualisierten Covid 19 Lockerungsverordnung, die Regeln für die Durchführung der Dienstleistung LKV abändern.

            • Im Vorfeld der Durchführung der Leistungskontrolle muss der Betriebsleiter auf die erforderlichen Schutzmaßnahmen hingewiesen werden.
            • Kann der Mindestabstand von einem Meter zwischen Melkpersonal und Mitarbeiter nicht eingehalten werden, ist dies nur zulässig, wenn durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.


            Milch-Newsletter Mai 2020
            Themen:
            • Milchmarkt aktuell
            • Strukturentwicklung steirische Milchwirtschaft
            • Vorhandene Rinderohrmarken ohne Chip vorerst weiter verwendbar
            • Leistungsprüfung und Rindermärkte unter Covid-19-Bedingungen
            • Rinderbesamung: Eigenbestandsbesamungen nehmen stark zu
            • Lesen sie mehr im Register Liesl Marktbericht


              Information zur Leistungsberechnung
              Geschätzte LKV Mitglieder!
              Durch die Corona-bedingten Verschiebungen der Kontrolltermine haben wir für diesen Probendurchlauf ein erhöhtes Kontrollintervall. Aktuell stehen wir bei etwa 75 Tagen. Nachdem das Leistungsberechnungsmodul vorsieht, dass bei einem Intervall >74 Tagen für das betroffene Tier ein Teilabschluss gerechnet wird, hat der Arbeitsausschuss folgende Vorgehensweise festgelegt.
              Es gibt einen Zeitraum, in dem es zu erhöhten Intervallen kommt. Das ist vom 26. Jänner 2020 (dieser Betrieb wurde im März nicht mehr kontrolliert) bis zum 1. Juli 2020 (bis dahin müsste jeder Betrieb der bis zum 13. März kontrolliert wurde eine erneute MLP haben).

              Phase 1: Für diesen Zeitraum wird das mögliche Kontrollintervall auf 120 Tage erhöht. Im Berechnungsmodell wird also mit dem Zwischentag durchgerechnet.
              Beispiel: Wurde das Tier am 1. Februar zum letzten Mal einer Kontrolle unterzogen und hatte das Tier die erste Kontrolle nach der Pause am 21. April, so ergibt sich dadurch ein Kontrollintervall von 80 Tagen. Der Zwischentag wird jetzt auf den Tag 40 (12. März) gelegt. Bis dahin wird die Probe vom 1. Februar danach die Probe vom 21. April für die Leistungsberechnung verwendet. Dasselbe gilt für Tiere, die trockengestellt wurden. Hat ein Tier inzwischen bereits wieder gekalbt, ist ebenfalls der Zwischentag der Tag, der die letzte Laktation beendet. Mit dem Kalbedatum beginnt die Laktationsberechnung für die neue Laktation. Abgangstiere werden bis zum Abgangsdatum weitergerechnet.

              Phase 2: Gibt es wieder ein normales Kontrollintervall – wird österreichweit etwas später sein – wird dieses System saniert, indem für alle Tiere die geeignete Überbrückung eingetragen wird. Soweit als möglich geschieht das automatisch. Bei Tieren, die eine Kalbung länger als 74 Tage vor der ersten normalen Kontrolle nach der Pause hatten, ist das zum Beispiel eine „S“ Kontrolle.
              Für das Ergebnis der Leistungsberechnung wird diese Phase nur in wenigen Fällen eine Auswirkung haben. Einige Tiere werden dann im Zuge des Jahresabschlusses noch Sanierungsbedarf haben. Diese Tiere werden über die jährlichen Checklisten abgearbeitet.


              Wir bitten Sie, die vereinbarten Sicherheitsmaßnahmen weiterhin zu beachten.
              Mit freundlichen Grüßen,
              Ihr LKV Team

              Geschätzte Mitglieder des Landeskontrollverbandes Steiermark

              Einrichtungen und Systeme, die eine wesentliche Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Versorgung mit Lebensmitteln haben, sind als kritische Infrastrukturen anzusehen. Darunter fällt auch die landwirtschaftliche Urproduktion und dafür erforderliche Vor- und Dienstleistungen. Unter diesem Gesichtspunkt und unter Einhaltung der von der Bundesregierung vorgesehenen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid 19-Pandemie haben wir ab Montag, 20. April 2020, unser Service für die Mitglieder wieder aufgenommen.

              Durchführung der Tätigkeit

              Im Vorfeld der Durchführung der Leistungskontrolle muss der Betriebsleiter auf die erforderlichen Schutzmaßnahmen hingewiesen und die Zustimmung zur Durchführung der Tätigkeiten eingebracht werden. Bei bekannten Fällen von Covid 19 in der Familie des Betriebsleiters darf keine Leistungsprüfung durchgeführt werden!

              Zum persönlichen Schutz aller Beteiligten müssen hierzu strikte Maßnahmen getroffen werden:

              • Einhaltung einer vollständigen Verkehrsbeschränkung mit Ausnahme des direkten Weges von und zum Arbeitsplatz sowie der Tätigkeit am Arbeitsplatz.
              • Personen, die sich krank fühlen oder Fieber haben, dürfen den Dienst nicht antreten.
              • Beim Auftreten von Krankheitssymptomen, die einen Verdacht auf COVID-19 erwecken, ist die berufliche Tätigkeit sofort einzustellen und eine Selbstisolation durchzuführen. Zudem muss dies unverzüglich an den unmittelbaren Vorgesetzten gemeldet werden.
              • Maximale Einschränkung sämtlicher beruflich nicht unbedingt erforderlicher sozialer Kontakte innerhalb und außerhalb der Dienststelle.
              • Aufzeichnung aller stattfindenden persönlichen Kontakte.
              • Tragen einer Schutzmaske nach Maßgabe der Verfügbarkeit, sofern eine Einhaltung des erforderlichen Kontaktabstandes von 2m im Arbeitsalltag nicht möglich ist.
              • Sicherstellung der strikten Einhaltung der arbeitsbereichsspezifischen, bestehenden Hygienemaßnahmen, sowie Einhaltung einer strikten Händehygiene sowie Husten-, Schnäuz- und Nießetikette:
                • Händewaschen: mehrmals täglich mit Seife und mind. 20 sec.
                • Händeschütteln gänzlich unterlassen!
                • Hände aus dem Gesicht fernhalten!
                • Abstand halten, mindestens 1 Meter, besser 2 Meter
                • Husten/Niesen in ein Taschentuch oder in die Ellenbeuge!
                • Das Berühren von Türgriffen und Handläufen vermeiden. Türe und Tore von stationären Einrichtungen, wenn es möglich und sinnvoll ist, offenlassen.

              Darüber hinaus sind die Arbeitsanweisung und Schutzmaßnahmen zur Durchführung der Leistungsprüfung während Covid-19 des Landeskontrollverbandes Steiermark einzuhalten.

              Am Betrieb verfügbare Restbestände von konventionellen Ohrmarken können nach dem 30. April verwendet werden

              Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit COVID-19 ergeben sich in praktisch allen Bereichen Auswirkungen auf den laufenden Betrieb und die zugrundeliegenden Regelungen.
              Analog zu den im 2. COVID-19 Gesetz enthaltenen Fristerstreckungen wird das in § 16 Abs. 5 Rinderkennzeichnungs-Verordnung 2008 mit 30. April 2020 festgelegte Fristende für den Einsatz konventioneller Ohrmarken gehemmt. Somit können die auf den Betrieben verfügbaren Restbestände von konventionellen Ohrmarken auch über den 30. April 2020 hinaus verwendet werden.
              Die AMA weist darauf hin, dass grundsätzlich nur noch elektronische Ohrmarkensets versendet werden. Davon ausgenommen sind jene Betriebe, welche mittels Formblatt „Antrag auf Ausnahme von der Belieferung mit elektronischen Rinder-Ohrmarkensets“ technische Probleme bei im Stall eingesetzten Systemen im Zusammenhang mit der elektronischen Rinderkennzeichnung gemeldet haben.

              Neue Online-Plattform für Arbeitsvermittlung

              Online-Plattform zur Arbeitsvermittlung auf www.stmk.lko.at. Die Landwirtschaftskammer Steiermark und der Maschinenring haben in Abstimmung mit den Kammern der anderen Länder diese Online-Plattform zur Arbeitsvermittlung auf die Beine gestellt. „Unter www.stmk.lko.at können landwirtschaftliche Betriebe einfach ihren Arbeitskräftebedarf anmelden und auch nicht voll ausgelastete Mitarbeiter anderen Betrieben verfügbar machen.
              Einzelpersonen wie beispielsweise Studenten, zukünftige Hofübernehmer, Bäuerinnen und Bauern oder Personen mit entsprechendem Interesse können ihre Arbeitskraft ebenfalls online zur Verfügung stellen.
              Link Online-Plattform Arbeitsvermittlung

              Milchträchtigkeitstests weiterhin möglich!

              Um die Herdenfruchtbarkeit über laufende Trächtigkeitsdiagnosen weiterhin sicher stellen zu können, führt das Qualitätslabor St. Michael wie gewohnt die IDEXX-Milchträchtigkeitstests durch. Probenflaschen erhalten Sie über den Milchsammelwagen oder über das Qualitätslabor St. Michael (Telefon 03843/5110-0).

              Für Beratungsproben (Hemmstoffe, Keimzahl, Zellzahl) und Auskünfte steht das Labor in St. Michael ebenfalls weiterhin zur Verfügung

              Im Labor des Landes Steiermark musste auf einen Zweischichtbetrieb umgestellt werden, wodurch sich die Untersuchungskapazitäten verringerten.
              Es wird daher hinsichtlich der bakteriologischen Untersuchungen ersucht, in der aktuellen Situation nur mehr Akutproben an das Labor zu senden und vorübergehend von Bestandeskontrollen abzusehen.
              Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.


              Milch - Newsletter Feb. 2020

              Milchmarkt aktuell
              2019 verhaltenes Milchaufkommen in der EU: 0,5 % mehr Milch in elf Monaten
              (Quelle: ZMB)
              In den ersten elf Monaten des Jahres 2019 ist das Milchaufkommen in der EU-28 im Schnitt nur um 0,5 Prozent gestiegen.
              Newsletter Februar 2020


              D4Dairy – Auftaktveranstaltung in Traboch

              Das Projekt D4Dairy – Digitalisierung, Datenvernetzung, Erkennung (Detection) und Unterstützung für die Entscheidungsfindung (Decision support) hat es sich gemeinsam mit ca. 40 Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und praktischen Bauern unter der Leitung der Rinderzucht AUSTRIA/ZuchtData zum Ziel gesetzt, die Möglichkeiten der Digitalisierung im Kuhstall, aber auch entlang der Wertschöpfungskette Milch weiterzuentwickeln und den Nutzen für den Bauern aber auch für die Gesellschaft zu erhöhen. Nach einem Jahr intensiver Vorbereitungen starten jetzt die Piloterhebungen, um die notwendigen Daten für die wissenschaftliche Bearbeitung der Fragestellungen zu gewinnen.

              24 Teilnehmer aus der Steiermark

              Dafür wurden nahezu 100 innovative Landwirte, die am D4Dairy Projekt Genetik und Genomik teilnehmen in den vergangenen 2 Wochen geschult. 24 Betriebe aus der Steiermark beteiligen sich an diesem Projekt. Die Informationsveranstaltung fand am 29. November in Traboch statt. Im Fokus der Schulungen standen die Information der Landwirte und die genaue Erklärung der Datenerfassung und Dokumentation.

              Tiergesundheit und Datenaustausch stehen im Fokus

              Ziel ist es unter anderem, die von Sensoren und Systemen am Betrieb generierten Informationen auch für die Zucht auf Tiergesundheit zu nutzen. Es wird geprüft, ob Informationen über das Tierverhalten, die von Sensoren abgeleitet werden, auch für die züchterische Verbesserung der Klauengesundheit oder der Stoffwechselstabilität genutzt werden können. Derzeit sind Klauengesundheit und Stoffwechselstabilität im Gesamtzuchtwert nicht berücksichtigt. Des Weiteren wird am Aufbau von Schnittstellen zum Datenaustausch von Systemen gearbeitet, damit Informationen wie Kalbungen, Besamungen, etc. vom Landwirt nicht mehrfach erfasst werden müssen. Die Zusammenführung von Daten aus verschiedenen Datenquellen ist auch die Grundlage, dass an neuen aussagekräftigeren Parametern geforscht werden kann. Während der 15-monatigen Laufzeit der Piloterhebungen werden an den Betrieben viele zusätzliche Gesundheitsmerkmale erfasst, um die Möglichkeit der Ableitung von Hilfsmerkmalen zu überprüfen. Den teilnehmenden Landwirten, dem LKV, der Rinderzucht Steiermark, den teilnehmenden Firmen, Klauenpflegern und Tierärzten ist es zu verdanken, dass die Datenerhebung in diesem Umfang stattfinden kann.
              Mag. Kristina Linke


              D4Dairy Pilotbetriebe und Projektteam am 29.11.2019 bei der Rinderzucht Steiermark in Traboch


              Landesschulmilchtag 2019

              Obmann Hermann Madl konnte zum Landesschulmilchtag am 6. September 2019 in den Räumen der Genostar Rinderbesamung in Gleisdorf zahlreiche Schulmilchbauern, Experten und die Milchkönigin Doris Haissl begrüßen. „Die Milchbauern sehen sich zunehmend mit Angriffen auf die Milch durch Mitbewerber am Markt konfrontiert“, erläuterte Madl in seinem Bericht.

              Lesen Sie mehr!


              Mitgliederrundschreiben August 2019

              Elektronische Rinderohrmarken – LKV stellt Ohrmarkenzangen zur Verfügung
              Jeder EU-Mitgliedsstaat muss sicherstellen, dass die Kennzeichnung von Rindern mithilfe elektronischer Kennzeichen als Kennzeichnungsmittel möglich ist. Auch in Österreich wird verpflichtend die elektronische Ohrmarke eingeführt. Elektronische Rinderohrmarken – LKV stellt Ohrmarkenzangen zur Verfügung

              Lesen Sie mehr im aktuellen LKV Rundschreiben


              Änderungen in der Qualitätsbezahlung der Rohmilch

              Mit der bevorstehenden Änderung der Erzeuger-Rahmenbedingungen-Verordnung wird die Bewertung von Keimzahl und Zellzahl angepasst. Parallel dazu wird die AMA eine abgeänderte Umrechnung der Impulszahl des Keimzahlgerätes in die Keimzahl sowie deren Messobergrenze zur Harmonisierung mit Deutschland verlautbaren. Der neue Umrechnungs- und Bewertungsmodus für die Qualitätsbezahlung der Rohmilch wird ab 1. Jänner 2019 anzuwenden sein.


              Änderungen in der Qualitätsbezahlung
              Änderungen in der Qualitätsbezahlung


              Rechnen zahlt sich aus

              Sie kennen die Leistung Ihrer Milchkuhherde, Ihr Milchgeld, Sie wissen, wie viel für ein Zuchttier zu erlösen ist, aber wissen Sie auch, wie viel wirklich als Einkommen übrig bleibt? Steht der Betrieb auf mehreren „Standbeinen“? Macht eine meiner Produktionssparten Verlust, der „Querfinanziert“ werden muss? Lohnt sich ein Umstieg, z.B. auf Bio? Jungvieh auslagern? Unangenehme Fragen?
              Von einem Deckungsbeitrag und den Fixkosten, die man davon in Abzug bringt, hat schon jeder einmal gehört, aber wie den Deckungsbeitrag berechnen (falls man kein Betrieb mit Buchführung ist)?
              Eine sehr einfache und praktische und vor allem kostenlose Hilfe ist auf der Internetseite der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft, kurz AWI zu finden.



              Benutzt man den Link Bundesanstalt für Agrarwissenschaft so gelangt man zu einer umfangreichen Auswahl an Berechnungsvorlagen für unterschiedliche Betriebszweige und Produktionssparten.

              Die Eingabemasken für die Berechnung sind sehr einfach gehalten und mit teils mit Standardwerten befüllt, man kann aber auch eigene Zahlen verwenden, sowie unterschiedliche Szenarien darstellen. Beim Klick auf ein „+“ werden detaillierte Informationen zu den vorgeschlagenen Werten gegeben, es gibt dort auch die Möglichkeit - falls vorhanden- eigene Zahlen zu verwenden.

              Zusammenfassend gilt: ausprobieren, schmökern, eigene Schlüsse daraus ziehen, und vor allem das eigene Gespür „nachschärfen“. Es zahlt sich sicher aus!


              Auftaktveranstaltung zum Klauen-Q-Wohl

              Klauen: Das Fundament für eine erfolgreiche Milchproduktion



              Mit dem Projekt Klauen-Q-Wohl wird eine wichtige Lücke in der Datenaufzeichnung für Gesundheitsmerkmale beim Rind geschlossen. Es werden zwar bereits Diagnosen von Klauenerkrankungen über Tierärzte zentral erfasst und Abgänge aufgrund von Klauenerkrankungen routinemäßig erhoben, allerdings überwiegend nur Informationen von Kühen, bei denen der Schweregrad der Erkrankung bereits weit fortgeschritten ist. Die regelmäßige und vollständige Dokumentation der Klauenpflege soll vor allem Veränderungen und der Ursache von Lahmheiten näher auf den Grund gehen und einen wertvollen Beitrag leisten, damit eventuelle Probleme frühzeitig erkannt werden.

              Lesen Sie mehr im PDF Dokument.
              Auftakt Klauen Q-Wohl
              Klauen Atlas
              Klauen Q-Wohl auf ZAR.AT


              Monitoring von Beta Kasein über die Genomische Selektion

              Dr. H. Schwarzenbacher (ZuchtData), Dr. R. Emmerling (LfL Grub) Prof. Dr. K. U. Götz, (LfL Grub) für das ZWS-Team DE-AT-CZ

              Ab Oktober 2017 wird im Rahmen der Routine zur Genomischen Selektion auch der Allelstatus der Tiere für die verschiedenen Beta Kasein Varianten über die SNP-Chip Genotypisierung bestimmt. Die Ergebnisse werden in Form der beiden Hauptallele A1 und A2 für die untersuchten Tiere veröffentlicht. Im Verlauf des letzten Jahres haben die Anfragen aus der Praxis zu diesem Thema sprunghaft zugenommen. In diesem Artikel soll der Frage nachgegangen werden, ob der Hype um die A2 Milch durch die wissenschaftliche Faktenlage zu rechtfertigen ist.

              Kaseine in der Milch
              Das Kuhmilcheiweiß setzt sich zu 80% aus Kaseinen und zu rund 20% aus Molkeneiweiß zusammen. Beta-Kasein ist innerhalb der Kaseineiweiße mit rund 30% der zweitwichtigste Bestandteil. Durch Mutationen sind im Laufe der Stammesgeschichte des Rindes verschiedene Varianten von Betakasein entstanden. Derzeit sind 15 solche Varianten bekannt. Die Beta-Kaseine A1 und A2 sind dabei bei unseren Rindern die weitaus häufigsten Varianten. Wesentlich seltener kommen die Varianten A3 (A2-ähnlich), B (A1-ähnlich), C (A1-ähnlich) und I (A2-ähnlich) vor. Die Frequenz des A2 Allels liegt derzeit bei Fleckvieh bei rund 60-65%, bei Holsteins zwischen 60 und 70% und bei Braunvieh zwischen 80-85%. Es gibt Rinderrassen wie das Guernsey oder Jersey Rind mit sehr hohen A2 Frequenzen bzw. Rassen wie die Norwegischen Roten mit sehr hohen A1 Frequenzen.

              Hypothesen ab Ende der 90er Jahre
              Die Diskussion um A1 bzw. A2 begann bereits Ende der 90er Jahre. Dreh- und Angelpunkt der Diskussion ist ein Stoff, der beim Abbau von A1 Milch im Verdauungstrakt entsteht: Beta-Casomorphin 7 (BCM-7). Dieser Stoff wird beim Abbau von A2 Milch nicht oder nur in sehr geringen Mengen gebildet. BCM-7 wurde zunächst mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung von Krankheiten wie Typ1 Diabetes, Herzinfarkt und Autismus in Verbindung gebracht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das deutsche Max-Rubner-Institut haben in den Jahren 2009 bzw. 2016 die betreffenden Studien geprüft und kamen zu dem Schluss, dass es keine wissenschaftlich belegten Zusammenhänge zwischen dem Konsum von A1-Milch und den genannten Erkrankungen gibt.

              Milchallergien und -unverträglichkeiten
              In den letzten Jahren hat sich die A2 Diskussion vermehrt auf das Thema Milchunverträglichkeit verlagert. Hier müssen zunächst einmal die Begriffe Milchallergie und Milchunverträglichkeit geklärt werden. Bei einer Allergie reagiert das menschliche Immunsystem auf das Milcheiweiß (häufig auf Kasein-Hauptbestandteil αS1) mit schweren Symptomen. Bei einer Unverträglichkeit dagegen reagiert vor allem die Verdauung. Der Mensch, der an einer Unverträglichkeit leidet, verträgt das Milcheiweiß bis zu einer individuellen Toleranzgrenze. Dann reagiert der Körper mit Blähungen, Krämpfen und Durchfall. Während sich eine Allergie durch einen Bluttest eindeutig nachweisen lässt, ist dies bei einer Milcheiweißunverträglichkeit nicht möglich. Daneben gibt es noch die Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz). Diese tritt bei rund 20% der erwachsenen Bevölkerung auf und ist durch eine genetisch bedingte Beeinträchtigung der Produktion des Enzyms Laktase verursacht, die den Milchzucker im Körper abbaut. Obwohl die Symptome der Laktoseintoleranz einer Milcheiweißunverträglichkeit ähnlich sind, sind die Ursachen doch grundverschieden.

              Aktuelle Humanstudien
              Es gibt derzeit zwei Studien die beim Menschen durchgeführt wurden und den Einfluss des Konsums von A1 bzw. A2 Milch untersucht haben. Beide Studien sind mit 41 bzw. 45 Teilnehmern mit Milchunverträglichkeiten als eher klein zu beurteilen. Außerdem ist zu beachten, dass die untersuchten Personen aus Asien stammten und vor Beginn der Studie angegeben hatten, dass sie Milch im Allgemeinen schlecht vertragen. Die Studien zeigten für diese Personen weniger Beschwerden beim Konsum von A2 Milch. Dies traf auch für die Teilnehmer mit nachgewiesener Laktoseintoleranz zu. Dieses Ergebnis ist unerwartet, denn A2 Milch weist einen normalen Milchzuckergehalt auf. Diese beiden Studien sind zwar ernstzunehmende Arbeiten, reichen aber bei weitem nicht für eine abschließende Beurteilung aus. Insbesondere fehlt eine Beurteilung der Relevanz der statistischen Befunde. Erschwerend kommt hinzu, dass die beiden Humanstudien von der a2 Milk Company Limited (Neuseeland) finanziert und mit verfasst wurden

              Schlussfolgerung
              Die Milch unserer Kühe enthält ohnehin schon 65% bis 80% A2-Kasein. Ernsthafte gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den Konsum von A1-haltiger Milch können nach sorgfältiger Abklärung durch renommierte europäische Einrichtungen so gut wie sicher ausgeschlossen werden. Nach den vorliegenden Ergebnissen zu Verdauungsbeschwerden durch A1-haltige Milch könnte reine A2-Milch ein interessantes Produkt für den asiatischen Markt werden. Dies gilt aber in erster Linie für Trinkmilch, Käseprodukte und andere Milcherzeugnisse sind noch nicht abgeklärt. Ob die Ergebnisse für den europäischen Markt überhaupt irgendeine Relevanz besitzen, kann im Moment noch nicht gesagt werden, hierzu wären europäische Studien notwendig. Die Erfahrungen aus 5.000 Jahren Milchkonsum lassen jedoch nicht allzu viel erwarten. Angesichts der internationalen Konkurrenz in der Rinderzucht im Genomik-Zeitalter sollten wir uns genau überlegen welche zusätzlichen Merkmale wir in den Selektionsprozess aufnehmen. Eine radikale Selektion auf A2/A2-Bullen würde uns zwei Drittel aller Selektionskandidaten kosten. Wir sollten daher abwarten, bis belastbare und wissenschaftlich abgesicherte Fakten vorliegen, bevor wir Milcheiweißvarianten in der Zucht berücksichtigen. Bis dahin sollten wir die Genotypisierung der A1/A2 Variante im Sinne eines genetischen Monitorings weiterführen.

LKV Info 20.10.2021
Erzeugermilchpreis Steiermark

Der Erzeugermilchpreis im Oktober 2021 verbesserte sich in der Steiermark gegenüber September leicht. Die Lieferanten der Berglandmilch, MGN und Kärntnermilch konnten eine Erhöhung der Auszahlungspreise verzeichnen. Der Rohstoffwert Milch des ife-Institutes für Ernährungswirtschaft in Kiel stieg im September 2021 um 2,4 Cent an.
Erzeugermilchpreis Steiermark Oktober 2021


LKV Info 15.08.2021
Milch-Newsletter August 2021

Milchanlieferung Österreich: Die Milchanlieferung in Österreich lag im ersten Halbjahr 2021 um knapp 0,9 % unter dem ersten Halbjahr 2020. Während sich die Milchanlieferung in den ersten vier Monaten 2021 noch unter dem Vergleichszeitraum 2020 bewegte, drehte sie ab Mai 2021 ins Plus. Im Juni 2021 lag sie um 1,6 % über dem Juni 2020.
Milch-Newsletter August 2021


LKV Info 09.08.2021
Erzeugermilchpreis Steiermark

Die Milchpreise im August 2021 bleiben in der Steiermark gegenüber Juli unverändert und liegen über dem Niveau der beiden Vorjahre. Nach fünf Monaten permanenter Aufwärtsentwicklung zeigt der Rohstoffwert Milch des ife-Institutes für Ernährungswirtschaft in Kiel im Juli erstmals einen leichten Rückgang um 1,3 ct an.

Erzeugermilchpreis Steiermark August 2021


LKV Info 15.05.2021
Milch-Newsletter Mai 2021

EU-Milchanlieferung: Die Milchanlieferung lag sowohl in Österreich als auch EUweit im ersten Quartal 2021 leicht unter dem Vorjahresniveau. Milcherzeugung in Drittländern: In den Ländern außerhalb der EU sind die Milchmengen, soweit zeitnah Daten vorliegen, fast ausnahmslos steigend.
Milch-Newsletter Mai 2021


LKV Info 15.02.2021 Milch-Newsletter Februar 2021
EU-Milchanlieferung: Die Milchanlieferung in der EU-27 lag 2020 um 1,5 % über jener des Vorjahres. Das Mengenwachstum summierte sich auf 2,3 Mio. Tonnen, dies ist der größte Zuwachs seit 2017.
Milch-Newsletter Februar 2021


LKV Info 25.11.2020 Milch-Newsletter November 2020
EU-Milchanlieferung: Die Milchanlieferung in der EU war im September 2020 wieder expansiver als im August. Im Schnitt gab es eine Zunahme um 1,2 %. Die Entwicklung war in Deutschland, Österreich und den Niederlanden unterdurch-schnittlich. Seit Jahresbeginn wurde in der EU-28 im Tagesdurchschnitt 1,3 % mehr Milch angeliefert als im Vorjahreszeitraum.
Milch-Newsletter Novmber 2020

LKV Info 12.09.2020 Milchmarkt aktuell September 2020
In der EU ist das Milchaufkommen im ersten Halbjahr von 2020 um 1,4 Mio. t höher ausgefallen als im Vorjahreszeitraum. Etwa 0,45 Mio. t davon sind allerdings dem zusätzlichen Produktionstag am 29. Februar zuzuschreiben. Dies bedeutet einen Anstieg im Tagesdurchschnitt in der EU‐27 um 1,3 %.
Milchmarkt September neu 2020
Milchmarkt September 2020

LKV Info 13.08.2020

Milch - Newsletter August 2020

Milchmarkt aktuell
Die Milchanlieferung in der EU befindet sich in Summe noch auf vergleichsweise hohem Niveau. Von Jänner bis Mai 2020 wurde die Vorjahresmenge um 2 Prozent übertroffen (schaltjahrbereinigt um + 1,3 Prozent). Im Mai machte das Plus nur mehr 0,5 Prozent aus. Auffallend ist, dass die Anlieferung von Bio-Milch in der EU nach wie vor wesentlich expansiver als das gesamte Milchaufkommen ist. Das Wachstum des Milchaufkommens in den Exportländern (Drittländern) hat sich im Mai deutlich verlangsamt.
Newsletter August 2020


LKV Info 07.05.2020 Milch - Newsletter Mai 2020 Milchmarkt aktuell
Das weltweite Milchaufkommen ist bisher im heurigen Jahr steigend. In der EU lag die Anlieferung im ersten Quartal knapp zwei Prozent höher als im Vorjahr. Auch außerhalb der EU entwickelt sich das Milchaufkommen überwiegend expansiv.
Newsletter Mai 2020

Ketose Indikator aus der MLP-Milchprobe

Ketose erkennen und vorbeugen

Die Ketose ist eine häufig vorkommende Stoffwechselerkrankung von Milchkühen. Sie tritt in den ersten Wochen nach der Abkalbung durch Störungen im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel auf. Es kommt zur Abmagerung, zu Milchleistungsabfall sowie zu erhöhtem Auftreten von Ketonkörpern im Blut, Harn und der Milch. Die Atemluft riecht süßlich-obstartig. Die Tiere sind matt, schwach und zeigen wenig Appetit. Der Kot wird fester und dunkler als normal. Bereits leicht erkrankte Tiere zeigen in dieser Phase erhöhte Milchfettgehalte und einen engen Fett-Eiweiß-Quotient in der Milch. Es kommt zur Schädigung der Leber.

Ursachen

Vor allem die energetische Unterversorgung zu Laktationsbeginn ist die Hauptursache der Ketose. Der Grundstein dafür wird zumeist bereits zu Laktationsende bzw. in der Trockenstehzeit der vorangegangenen Laktation gelegt. Kühe, die verfettet zur Abkalbung kommen, nehmen weniger Futter und damit auch Energie in den ersten Laktationswochen auf. In der Folge kommt es zu einem überschießenden Körperfettabbau und zur Anhäufung von Ketonkörpern im Organismus. Eine zu geringe Futteraufnahme kann aber auch auf das Auftreten anderer Erkrankungen, wie Pansenübersäuerungen, Milchfieber, Mastitis, Schwergeburten, schlechte Futterqualität, unzureichende Futtervorlage sowie Klauen- und Gliedmaßenleiden, zurückgeführt werden. Vereinzelt treten Ketosen auch beim Einsatz von schlecht vergorenen Silagen (Buttersäure!) auf. Auch bei Zwillingsträchtigkeiten besteht ein erhöhtes Ketoserisiko.

Maßnahmen zur Verminderung des Ketoserisikos

  • Verfettung am Ende der Laktation und in der Trockenstehzeit verhindern
  • Trockenstehende Kühe separat aufstallen und raufutterbetont füttern
  • Gleitende Futterumstellung in den letzten 2–3 Wochen vor der Abkalbung (Vorbereitungsfütterung)
  • Optimalen Kuhkomfort besonders kurz vor und nach der Abkalbung sicherstellen
  • Hohe Grundfutterqualität und bestes Fütterungsmanagement zu Laktationsbeginn, hohe Energie- und Eiweißversorgung anstreben
  • Propylenglykol, Glycerin bzw. Natriumpropionat an Risiko-Kühe verabreichen
  • Biobetriebe sollen vermehrt Körnermais zu Laktationsbeginn füttern

Mängel in den Bereichen Fütterung, Haltung, Stallung, Klima und Tierbetreuung können durch den Einsatz von Futterzusatzstoffen nicht kaschiert werden.

Was ist KetoMIR"?

„KetoMIR" wurde im Rahmen des OptiMIR-Projektes basierend auf Ketose- Diagnosen aus dem GMON-Projekt und MIR-Spektraldaten entwickelt.

Das Programm errechnet für MLP-Proben aus den ersten 120 Laktationstagen eine von drei Ketose- Risikoklassen:
1 = geringes Ketose-Risiko - grün
2 = mittleres Ketose-Risiko (subklinisch) - gelb
3 = hohes Ketose-Risiko (klinisch) - rot

Passwort zurücksetzen oder erstmals freischalten - Betriebsnummer angeben!
Sie können die LKV Apps aus dem Play-Store oder App-Store laden.
Sollte es dabei Probleme geben, steht die LKV App auch auf dieser Seite unter Dokumente zum download.


GS ALL IN ONE Anpaarungsvorschläge in der LKV-APP
Ab sofort werden die Anpaarungsvorschläge von GENOSTAR ALL IN ONE (GS AIO) für knapp 90.000 Tiere in der Tierinfo in der LKV-APP angezeigt.

Dazu wählen Sie in der Tierauswahl ein Tier und gehen sie auf Info.

Voraussetzung für den Zugang zu GS AIO ist die Mitgliedschaft beim LKV und der Rinderzucht Steiermark.
Die Anpaarungsvorschläge von GS AIO werden im Intervall von 2 Monaten gerechnet und in das RDV-App geladen.

Wichtige Infos zu GS AIO
Dem Anpaarungsvorschlag von GS AIO liegt eine spezielle Betriebszieleinstellung zu Grunde. Je individueller und besser diese Einstellung auf Ihren Betrieb abgestimmt ist, umso mehr werden die Anpaarungsvorschläge Ihren Wünschen entsprechen. Die Vermeidung von Inzucht sowie das Auftreten von genetischen Besonderheiten und ein Mindestkalbeverlauf bei Kalbinnenbesamungen gehören zum Standard. Konventionelle und genomische Zuchtwerte werden mit den linearen Beschreibungen der Tiere kombiniert und die Schwächen der Tiere bestmöglich ausgeglichen.

Klauenprofi

Die App Klauenprofi ermöglicht es LKV-Mitgliedsbetrieben in Österreich die Klauenpflege Ihrer Rinder schnell und einfach zu dokumentieren.
Wichtige Funktionen:

  • tagesaktueller Tierbestand
  • schnelle Erfassung der durchgeführten Klauenpflege
  • Führung eines Klauenpflegeprotokolls
  • einfache grafische Auswertungen zur Klauengesundheit
  • Nachschlagewerk mit Bildern der Klauenbefunde
  • Erfassung auch ohne Internetverbindung möglich


Durch die Anbindung an den Rinderdatenverbund (RDV) steht Ihnen ihr gesamter Tierbestand jederzeit tagesaktuell zur Verfügung. Verschiedene Sortier- und Filtermöglichkeiten ermöglichen schnelles und effizientes Arbeiten. Nach Abschluss der Dokumentation finden Sie die erfassten Klauenbefunde in einem übersichtlichen Klauenpflegeprotokoll. Die Analyse der Dokumentation erleichtert Ihnen die App mithilfe anschaulicher Grafiken. Um keine Nachkontrolle oder Verbandsabnahme zu übersehen, können Sie sich zu den Tieren Notizen hinterlegen. Nachdem der Tierbestand abgerufen wurde, kann die Erfassung auch ohne aktiver Internetverbindung erfolgen. Erst nach Beendigung der Erfassung wird wieder eine Internetverbindung benötigt um die Daten in den RDV zu laden. Außerdem bietet die App ein ICAR-kompatibles Nachschlagewerk mit Bildern aller Klauenbefunde.
Mit der App Klauenprofi haben sie ein praktisches Werkzeug für ein modernes Herdenmanagement immer in der Hosentasche dabei!
Der Login erfolgt mittels Ihres Benutzernamens und Passworts vom RDV-Portal, die Sie von der Verwendung des LKV-Herdenmanagers oder der RDV-Mobil App gewohnt sind. Ein Login mittels AMA-Pin ist nicht möglich!
Sollten Sie noch keine Zugangsdaten für das RDV-Portal besitzen oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren LKV.

Die App Klauenprofi wurde im Rahmen des EIP-AGRI Projekts Klauen-Q-Wohl entwickelt.


Neu im Herdenmanager und LKV App

Um auch die Ergebnisse aus KetoMir für jeden schnell und überall zugänglich zu machen, werden die Ketoseklassen bei der Darstellung der Auffälligen Tiere angezeigt.
In der Besamungserfassung können nun auch Embryoübertragungen erfasst werden.
Für die LKV App gibt es jetzt auch eine Darstellung der Daten aus dem Brunstrad.
Im Bereich Eutergesundheit werden – wenn vom Labor übermittelt – die bakteriologischen Viertelgemelkproben (BU) ausgewertet und ein Erregermuster dargestellt. Um die Übermittlung der Daten möglich zu machen, arbeitet der LKV an einer Zustimmungserklärung.
In der Tierinfo der LKV App kann man jetzt mit einem Link zur Mutter des Tieres wechseln. Zusätzlich werden zur Herdebucheinstufung auch die Fremdgenanteile des Tieres angezeigt. Die Lebensleistung wird jetzt ebenfalls tagaktuell angezeigt.
Beim Erfassen von Beobachtungen kann eine Mehrfachauswahl von Tieren vorgenommen werden.

Das Design wurde völlig neu gestaltet.

Die LKV-App wird ständig weiter entwickelt. Nützen Sie diese kostenlose App um Ihr Herdenmanagement effizienter zu gestalten. Freischaltungen werden von den Mitarbeitern des Landeskontrollverbandes Steiermark durchgeführt. Rufen Sie 03112/2231-7743 an. Für die Freischaltung benötigen wir Ihre E-Mail Adresse und die Betriebsnummer. Die Hälfte der LKV Mitglieder nützt dieses Angebot.
RDV-Mobil stellt den kleinen Bruder des Herdenmanagers dar. Mit der LKV-App können auch Daten vor Ort im Stall, auf der Weide oder unterwegs eingetragen und neben der einfachen Erfassung von Belegungen, Auffälligkeiten, Abkalbungen, etc. auch individuelle Notizen erfasst werden. Auch Probemelkungs- und Trächtigkeitstestergebnisse werden in den Listen und direkt bei der Tierauswahl angezeigt.
Seit kurzer Zeit gibt es bei den Tierinformationen auch Details zu Genetischen Besonderheiten und Erbfehleren.
Lesen Sie dazu mehr auf ZAR Service "Genetische Besonderheiten"


Tierkennzeichnungsmeldungen an die AMA sind ebenfalls mit der LKV-App möglich!

So brauchen Sie als Betriebsleiter für Tiermeldungen nicht mehr in das eAMA einsteigen oder die Tierbewegung telefonisch melden. Alles kann mit wenigen Klicks direkt am Mobiltelefon im Stall erledigt werden.

! Beachten Sie, dass für die Anmeldung beim Modul Tierkennzeichnung die Zugangsdaten für e-ama zu verwenden sind !

Lesen Sie mehr dazu im Reiter "Unser Angebot/Herdenmanagement/LKV App"

Handbuch LKV App
Passwort zurücksetzen oder erstmals freischalten - Betriebsnummer angeben!

Trächtigkeitstest

Fruchtbarkeitsstörungen haben teils erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Das LKV-Fruchtbarkeitspaket bietet automatische Trächtigkeitsuntersuchungen im Rahmen der Milchkontrolle an. Dadurch können nicht trächtige Tiere frühzeitig erkannt und Kosten gespart werden.
Für alle Kühe der Herde wird von Ihrem LKV-Betreuer ab dem 28. Trächtigkeitstag zweimal automatisch ein Milch-Trächtigkeitstest durchgeführt. Denn es ist zu beachten, dass über 10 % der Trächtigkeiten zwischen dem 28. und 60. Tag verloren gehen. Diese Aborte werden häufig zu spät erkannt - mit der Folge eines ökonomischen Verlustes.

Der neue LKV Herdenmanager

Unter „Mein Betrieb“ steht Ihnen ab sofort der neue LKV-Herdenmanager zur Verfügung. Nützen Sie dieses Angebot und erfahren mehr über Ihren Betrieb und Ihre Tiere. 

Im Menü Stoffwechsel steht auch das neue Service KetoMir für Sie bereit. Das Brunstrad im Menü Aktionslisten gibt ihnen einen schnellen Überblick über den Fruchtbarkeitsstatus Ihrer Herde. 

Nähere Informationen erhalten Sie von Ihrem Kontrollassistenten oder rufen Sie im LKV-Büro unter 03112/2231-7743 an.
Nutzen Sie auch die Möglichkeit Eigenbestandsbesamungen online zu melden.

QplusKuh

LKV Mitglieder die am AMA-Gütesiegel Haltung von Kühen mit dem Zusatzmodul QplusKuh teilnehmen, erhalten einen Kontrollkostenzuschuss für dieses Modul. Die LKV-Austria tritt als Bündler für die Beantragung der Förderung auf. Die Abwicklung wird vom LKV-Steiermark durchgeführt.

Der Kontrollkostenzuschuss wurde für die am Qualitätssicherungsprogramm teilnehmenden Betriebe für das Kontrolljahr 2020 am 29. Juli 2021 ausbezahlt. Bei einigen Betrieben muss eine Nachreichung von Formularen vorgenommen werden. Hier könnte sich die Auszahlung etwas verzögern.
Ab dem Kontrolljahr 2019 werden die Beiträge für

  • Milchkühe in der Höhe von € 30,0 je Kuh für
  • Mutterkühe in der Höhe von € 10,0 Euro je Kuh und für
  • Schafe und Ziegen in der Höhe von € 12,0 je Milchschaf oder Milchziege gefördert.
  • Ab 2020 gibt es auch einen Kontrollkostenzuschuss für Aufzuchtbetriebe in der Höhe von € 8,0 je Aufzuchttier.

Dafür sind die entsprechenden Richtlinien einzuhalten Lesen sie dazu mehr!

Schnupperangebot:

Der LKV-Steiermark bietet Ihnen eine kostenlose Schnupperkontrolle mit dem gesamten Service des LKV an. Das zuständige Kontrollorgan stellt Ihnen das Angebot des LKV vor und hilft Ihnen bei der Interpretation der Daten und Berichte. Danach haben Sie einen Monat Zeit sich zu entscheiden, ob Sie dem LKV beitreten wollen.
Bei Interesse füllen Sie dazu einfach das Kontaktformular aus. Ein Mitarbeiter wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

KONTAKTIEREN SIE UNS

Landeskontrollverband Steiermark    |    Am Tieberhof 6    |    A-8200 Gleisdorf    |   +43 3112 22 31 77 43

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